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Unter die Haut gehen:

Peelings

Chemische Peelings gehören zu den ältesten Methoden der Schönheitsmedizin. Schon Kleopatra hat ihre Haut mit Ziegenmilch-Bädern verfeinert – also einem klassisches Ganzkörperpeel mit Milchsäure. Ebenso alt sind die Phenolpeels der Zigeuner, die so seit Jahrhunderten gealterte Haut verjüngern und verfeinern.

Der Grundstein für das moderne dermatologische Peel kommt jedoch aus Österreich.  Im 19. Jahrhundert hat der berühmte Wiener Dermatologe Ferdinand Hebra Peelingtechniken gegen Sommersprossen und Melasma entwickelt. Heute strebt mit dem Kuzbari Zentrum wieder eine österreichische Institution eine weltweit führende Rolle im Bereich der Peelings an.

Grundbausteine unserer Peels.

Peel ist nicht gleich Peel. Die Spanne reicht von harmlosen, leichten Schälkuren bis hin zu tiefen Eingriffen im Operationssaal mit hohem Veränderungspotenzial.

Peelings werden nach der Eindringtiefe und der verwendeten Substanz eingeteilt. Oberflächliche Peels entfernen Zellen der Hornschicht und Oberhaut (Epidermis), mitteltiefe Peels erreichen schon oberflächliche Anteile der Unterhaut (Dermis) und tiefe Peels reichen weit in die Unterhaut. Die Wirkstärke sowie die Regerationszeit sind direkt abhängig von der Eindringtiefe.

Salizylsäure

Salizylsäure wird aus pflanzlichen ätherischen Ölen gewonnen und hat schälende, entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften. Aus diesem Grund wirkt diese Substanz sehr gut bei Akne, großporiger Haut und verdickter Oberhaut.

Fruchtsäure

Eine der am häufisten verwendten Fruchtsäuren ist die Glycolsäure. Sie führt zu einer Abschuppung und Zellerneuerung. Es wurde auch nachgewiesen, dass Glycolsäure atypische Zellen reduziert, also hautkrebspräventiv wirken kann. Glycolsäurepeels werden erfolgreich bei Pigmentunregelmäßigkeiten, Akne sowie zur Verfeinerung und Erfrischung der Haut angewandt. Weitere Fruchtsäuren mit positiven Eigenschaften sind Milchsäure, Mandelsäure, Zitronensäure und Weinsäure. Diese sind wesentliche Bestandteile verschiedener oberflächlicher Peels, wie das Milk Peel, welches auffrischend wirkt, oder das das Spot Peel, welches speziell für Hyperpigmentierungen kreiert wurde.

Vitamin A

Retinoide (Vitamin A und Vitamin A-Säure) sind „die Antiaging-Substanzen schlechthin“, welche die Haut sehr effizient verjüngen und zusätzlich Akne therapieren können. Retinoide werden einerseits häufig zur Vorbehandlung bei Peelings verwendet, sind aber auch Bestandteil mancher Peels. Sie reduzieren dunkle Flecken, reduzieren die Talgproduktion, verfeinern die Poren und verdünnen die Hornschicht, führen also zu einer feinen, geschmeidigen Haut mit ebenmäßigem Teint.

TCA

Die Trichloressigsäure (TCA) ist eine der häufigsten verwendeten Substanzen. Abhängig von der Konzentration kann man alle Tiefen des Peels erlangen. TCA reagiert mit Eiweißen und führt dadurch zu einer kontrollierten Zellerneuerung. Eingesetzt wird es bei Akne, Aknenarben, zur Hautverjüngung, bei feinen Falten, Pigmentunregelmäßigkeiten, übermäßigen Verhornungen sowie bei oberflächlichem weißem Hautkrebs (aktinischen Keratosen).

Phenol

Phenol ist eine seit vielen Jahrhunderten verwendete Substanz, welche hauptsächlich für tiefe Peelings verwendet wird. Phenol kann aufgrund seiner chemischen Eigenschaften tief in die Haut eindringen und ist daher besonders bei ausgeprägten Sonnenschäden, Falten, tiefen Aknenarben sowie oberflächlicher angewandt auch bei Hyperpigmentierungen und oberflächlichem weißem Hautkrebs (aktinischen Keratosen) geeignet. Bei einem tiefen Phenolpeel werden die wohl stärksten Veränderungen hervorgerufen. Daher wird diese Methode meist in Dämmerschlaf durchgeführt - eine Nacht kann auch stationär verbracht werden. Es ist eine gesellschaftliche Einschränkung von 2-4 Wochen einzuplanen. Ein Phenolpeel wird in der Regel einmalig durchgeführt.

„JanPeel“ by Kuzbari

Das JanPeel, eine spezielle Peelingmethode aus den USA, weiterentwickelt von Mag. Dr. Janig, geht tief unter die Haut.

Kontrolliert werden dabei mehrere Hautschichten bis in die Unterhaut abgetragen. Neue Stammzellen werden gebildet, welche die Haut neu aufbauen. Die spezielle Wirkstoffformel kann sogar die Vorläuferzellen des „weißen Hautkrebs“ unschädlich machen. Das Peeling hat einen natürlichen Verjüngungseffekt und bietet die Möglichkeit auch die Haut rund um den Mund und die Augen zu erneuern.

„Mit dieser einzigartigen Peelingmethode lässt sich die Zeit um 10, 20 sogar 30 Jahre zurückdrehen und kann als sanfte, nicht-invasive Liftingmethode gesehen werden“, so Dr. Janig.

Fruchtsäure Peel.

Das Fruchtsäure Peel auf einen Blick:

Endresultat:nach 3 bis 7 Tagen
Gesellschaftsfähig: je nach Stärke zwischen 1 und 5 Tagen
Arbeitsfähig:sofort nach der Behandlung
Eingriff: ambulant
Dauer: ca. 30 Minuten
Risiko: gering
Schmerzen: gering
Sport: sofort nach der Behandlung
Unannehmlichkeiten: kurzes, brenndendes Gefühl während der Behandlung, das gleich wieder nachlässt

Dieses oberflächliche Peel vereint die Stärken zweier bewährter Fruchtsäuren: Salizylsäure und Glycolsäure. Diese besondere Kombination wird seit vielen Jahrzehnten erfolgreich bei Akne, großporiger oder öliger Haut und Pigmentflecken angewandt. Am besten entfalten Fruchtsäuren ihre Wirkung, wenn sie über einen längeren Zeitraum angewandt werden. Daher empfehlen wir das international bewährte Schema mit mehreren Peels in regelmäßigen Abständen und einer darauf abgestimmten Heimbehandlung. Da es sich um ein oberflächliches Peel handelt ist die Ausfallszeit relativ gering.

Und so läuft es ab: Zumindest zwei Wochen vor dem ersten Peel sollte die Haut zu Hause mit fruchtsäurehaltigen Cremen vorbereitet werden. Diese optimieren das Peeling-Ergebnis und sorgen für einen anhaltenden Effekt. Das eigentliche Peel dauert ca. 20 Minuten. Zu Beginn wird die Haut professionell gereinigt und entfettet, damit die Substanzen optimal in die oberflächlichen Hautschichten eindringen können. Es folgt das schichtweise Auftragen der flüssigen Peelingsubstanz, welche speziell auf den Hauttyp und die Sensibilität abgestimmt wird. Solange die Fruchtsäuren auf der Haut sind fühlt der Patient ein (meist leicht erträgliches) Brennen, welches wenige Minuten andauert. Wenn der optimale Endpunkt erreicht ist, wird die Reaktion gestoppt. Es folgt eine sanfte Kühlung mit Luftzug und speziell angefertigten Kompressen. Im Anschluss werden noch Nährstoffe in die Haut eingebracht und das Peeling mit beruhigenden Cremen abgeschlossen. Unmittelbar nach dem Peeling ist die Haut leicht gerötet. In den darauffolgenden 2-5 Tagen wird die oberflächliche Hautschicht abgeschuppt und darunter bildet sich frische Haut, welche nur mit einer heilungsfördernden Creme gepflegt wird. Da die Haut in der Zeit nach dem Peeling sehr sensibel ist, muss sie mit einem hohen Lichtschutzfaktor vor UV-Strahlung geschützt werden. Nach ca. 1 Woche kann wieder mit der fruchtsäurehaltigen Heimtherapie begonnen werden. Je nach Befund werden 2-6 Peels im Abstand von 3 Wochen durchgeführt.

Actif Peel.

Das Actif Peel auf einen Blick:

Endresultat:nach ca. 7 Tagen
Gesellschaftsfähig:nach 3 bis 5 Tagen
Arbeitsfähig:sofort nach der Behandlung
Eingriff: ambulant
Dauer: ca. 30 Minuten
Risiko: gering
Schmerzen: gering
Sport: sofort nach der Behandlung
Unannehmlichkeiten: Nach der Behandlung wird eine Creme aufgetragen, falls ein Peeling am Körper stattfindet, empfehlen wir ein T-Shirt mitzunehmen, das mit der Creme in Berührung kommen darf. Außerdem kurzes, brenndendes Gefühl während der Behandlung, das gleich wieder nachlässt.

Das Actif Peel wurde speziell für Aknepatienten entwickelt. Es handelt sich um ein sehr effizientes Peel mit einer Kombination aus Salizylsäure und Vitamin A Derivaten. Das Actif Peel dauert ca. 20 min und kann auch ohne Vorbereitung durchgeführt werden. Obwohl es oberflächlich ist, wirkt es sehr nachhaltig. Nach Reinigung und Vorbereitung der Haut wird eine salizylsäurehaltige Flüssigkeit aufgetragen. Diese dringt in oberflächlichen Hautschichten und in die Talgdrüsen ein, welche sie nachhaltig hemmt und so der Akne die Substanz entzieht. Dieser Prozess brennt kurzfristig, ist aber schnell vorüber. Darüber wird eine wirkstoffhaltige Paste aufgetragen, welche je nach Befund 4-8 Stunden auf der Haut bleibt und zu Hause abgewaschen wird. Die darauffolgenden Tage erfolgt eine reine Pflege mit Heilcremen. Insgesamt ist mit einer Schuppung und Rötung ca. für 5-7 Tage zu rechnen. Das Actif Peel wird 2-3x/Jahr durchgeführt.

Lunchtime Peel.

Das Lunchtime Peel auf einen Blick:

Endresultat:sofort
Gesellschaftsfähig: sofort
Arbeitsfähig:sofort nach der Behandlung
Eingriff: ambulant
Dauer: ca. 30 Minuten
Risiko: gering
Schmerzen: gering
Sport: sofort nach der Behandlung
Unannehmlichkeiten: keine

Wie der Name schon sagt ist das Lunchtime Peel ein kurzes, sehr oberflächliches Peel. Dabei werden mit einer niedrig konzentrierten Säure oberflächliche Hautschüppchen entfernt und die Durchblutung angeregt. Das Lunchtime Peel ist konzipiert, um die Haut für 1-2 Wochen zu erfrischen und wird daher auch gerne zur Vorbereitung auf spezielle Events durchgeführt. Das Peel dauert nur 15 Minuten: die Haut wird gereinigt und danach wird die niedrig konzentrierte Peelingsubstanz aufgetragen. Dabei Patienten spüren manchmal kurzfristig ein leichtes Kribbeln. Da die Haut in dieser Zeit sehr aufnahmefreudig ist, kann dieser Zustand genutzt werden, um Vitamine und Antiaging-Wirkstoffe einzubringen. Die sehr dezente Rötung ist nur wenige Stunden sichtbar, kann gut überschminkt werden und somit ist man sofort wieder gesellschaftsfähig.

Weekend Peel.

Das Weekend Peel auf einen Blick:

Endresultat:nach 5 Tagen
Gesellschaftsfähig: je nach Stärke zwischen 3 und 5 Tagen
Arbeitsfähig:sofort nach der Behandlung
Eingriff: ambulant
Dauer: ca. 30 Minuten
Risiko: gering
Schmerzen: gering
Sport: nach 2 Tagen
Unannehmlichkeiten: kurzes, brenndendes Gefühl während der Behandlung, das gleich wieder nachlässt

Dieses Peel ist speziell für ein Wochenende zu Hause ohne gesellschaftliche Verpflichtungen konzipiert. Ein oberflächliches Peel bringt einen Erfrischungseffekt, welcher etwas stärker und nachhaltiger ist, als beim Lunchtime Peel. Das Weekendpeel wird donnerstagnachmittags durchgeführt, der Freitag ist meist ohne große Einschränkung und es folgt eine leichte Schälung am Wochenende. Das Weekendpeel entfernt Hautschüppchen, erfrischt den Teint und sorgt für eine frische Strahlkraft. In Kombination mit wirkstoffhaltigen Cremen und Seren kann der Effekt optimal verstärkt werden.

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